Was passiert, wenn IHNEN etwas passiert? (Teil 1)
Schritt 1: Die gesundheitliche Grundversorgung
Viele Selbständige, Unternehmer oder Geschäftsführer denken zunächst einmal an die eigene Krankenversicherung für den Krankheitsfall, wenn es um Absicherung geht. Und das ist auch gut so. Denn hier kümmert man sich um Ihre Gesundheit!
Zunächst stellt sich die Frage, ob die gesetzliche oder eine private Krankenversicherung geeignet ist. Hier lässt sich keine pauschale Aussage treffen, welche besser ist. Sie sollten individuell prüfen, welche der beiden Absicherungsvarianten für Sie persönlich infrage kommt. Hier spielen Beitragshöhe, Service wie Erreichbarkeit, Ausschlussklauseln, aber auch Sympathie oder bereits gemachte Erfahrungen eine Rolle.
(Sollten Sie hier Unterstützung brauchen, analysiere ich gerne mit Ihnen zusammen Ihre individuelle Situation und das Ergebnis kann Ihnen dann als Entscheidungshilfe dienen.)
Aber mit der Wahl der Krankenkasse ist es nicht getan. Sie sollten auf jeden Fall auch den nächsten Schritt angehen:
Schritt 2: die Einkommensabsicherung im Krankheitsfall – das KrankenTageGeld (KTG)
Es ist unglaublich, wie viele Unternehmer es gibt, die in Bezug auf ihr Einkommen entweder gar nicht oder nur sehr lückenhaft abgesichert sind!
Ein einfaches Beispiel: Wenn in ihrer Police steht, dass Sie mit einem Tagessatz von 50 EUR abgesichert sind, stellen sie sich mal ernsthaft die Frage, ob Sie mit einem Einkommen von 1500 EUR im Monat tatsächlich alle Kosten decken und (über)leben können!?
Mein Tipp: Wählen Sie ein Tagegeld, das mindestens circa 80 % ihres Einkommens abdeckt! (Genau wie bei einem Arbeitnehmer übrigens.)
Natürlich spielt für Sie die Beitragshöhe eine Rolle. Es gibt aber Möglichkeiten, den Beitrag zu beeinflussen.
Wussten Sie, dass man mehrere Tagegelder mit unterschiedlichem Beginn abschließen kann?
Ich zum Beispiel habe zwei KTG. Eins beginnt nach drei Wochen und das andere zusätzlich nach sechs Wochen. Somit habe ich nach sechs Wochen die Absicherung, die ich eigentlich brauche, bekomme aber ab der dritten Woche schon das erste Geld. Dabei spare ich Beitrag, weil das Tagegeld preiswerter wird, je später der Beginn ist.
An dieser Stelle kann ich uneingeschränkt die private Absicherung empfehlen. Hier gibt es nicht nur flexiblere Start, vor allem gibt es hier keine Aussteuerung wie in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Tagegeldzahlung wird also nicht nach insgesamt 78 Wochen beendet. In der privaten Krankenversicherung wird das Tagegeld gezahlt, bis man entweder wieder gesund ist oder im schlimmeren Fall *berufsunfähig*.
Zu dieser wichtigen Absicherung komme ich dann beim nächsten Mal.
In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund und checken Sie Ihre Police!
Ihr Marco Eisert